Lesekompetenz fördern - ein Selbsttest für die frühkindliche Förderung


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Inhalte und Fragen

  1. Die Lesekompetenz fördern
  2. Geschmack der Kinder respektieren
  3. Die richtigen Bücher finden



Lesekompetenz fördern - ein Selbsttest für die frühkindliche Förderung

Wie gut wird die Lesekompetenz Ihrer Kinder gefördert? Unser Selbsttest ist an Eltern gerichtet, die mehr für die Lesekompetenz ihrer Kinder tun wollen.

Die Lesekompetenz ist schon in jungen Jahren von großer Bedeutung. Schüler, die nicht richtig lesen können, haben oftmals größere Probleme in der Schule und dies in fast allen Fächern. Schon bei der PISA-Studie im Jahr 2000 wurde die Lesekompetenz als ein zunehmendes Problem in Deutschland identifiziert. Mittlerweile haben sich die Werte zwar verbessert, auch wenn die letzte PISA-Studie zeigte, dass man noch nicht am Ziel ist. Besonders die Eltern sind oft gefragt, wenn es darum geht, bei den Kindern den Spaß am Lesen zu wecken.

Die Lesekompetenz fördern

Am größten ist die Motivation der Kinder in Hinblick auf das Lesen in der ersten und zweiten Klasse. Hier lernen sie in der Schule die Lesegrundlagen, wobei das Erlernen an sich oft Reiz genug ist. Vielfach lässt die Motivation in der dritten Klasse dann allerdings nach. Gerade in dieser Zeit ist das Lesen aber besonders wichtig, da es darum geht, die Grundlagen zu festigen und auszubauen.

Eltern können dem entgegenwirken, wenn sie schon früh beginnen, zu zeigen, dass Bücher Spaß machen können. Die Leseförderung sollte daher schon vor der Schulzeit ein wichtiges Thema sein. Durch das Vorlesen von Büchern kann man das Interesse an gelesenen Geschichten wecken. Dabei sollte man es aber nicht übertreiben und auch auf die Wünsche der Kinder achten. Wenn diese absolut keine Lust haben, bringt es wenig, das Vorlesen zu erzwingen.

Die Maßnahmen zur Förderung der Lesekompetenz dürfen nicht als Strafe oder Zwang wahrgenommen werden. Eltern sollten auch Zeiten akzeptieren, in denen der Nachwuchs vielleicht etwas weniger oder gar nicht liest. Wenn der Fernseher oder der Computer in dieser Zeit wichtiger ist, kann man eventuell mit passenden Büchern zur Lieblingsserie oder zum aktuellen Spiel das Leseinteresse wieder wecken. Nur der Zwang sollte vermieden werden. Lt. einer Erhebung des Portals Statista aus dem Jahr 2014 liest nur gut die Hälfte der Kinder in Deutschland gerne oder sehr gerne Bücher. Die andere Hälfte liest nicht so gerne, gar nicht gerne oder nie Bücher.

Geschmack der Kinder respektieren

Ein weiterer wichtiger Faktor bei der Förderung der Lesekompetenz ist das Eingehen auf den Geschmack der Kinder. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden und daher ist es von großer Bedeutung, dass Eltern akzeptieren, was ihre Kinder lesen. Solange es dem Alter entspricht, muss das Buch nicht unbedingt auch den Eltern gefallen. Natürlich kann man versuchen, dem Nachwuchs auch neue Dinge vorzustellen. Wichtig ist aber, dass akzeptiert wird, wenn diese das Buch dann doch nicht mögen und es vielleicht sogar vor dem Ende weglegen. Andernfalls kann das Lesen in Frust umschlagen, womit man den gegenteiligen Effekt des gewünschten Ziels erreicht.

Besonders bei Jungen und Mädchen gibt es häufig deutliche Unterschiede, was das Interesse an bestimmten Themen betrifft. Mädchen neigen häufiger zu Büchern, bei denen Freundschaft, Zauberwelten oder Pferde im Mittelpunkt stehen. Idealerweise wird dabei auch die Geschichte einer weiblichen Hauptfigur erzählt. Bei Jungen kommen Abenteuer, Fantasy und Detektivgeschichten typischerweise deutlich besser an. Auch Sachbücher sind statistisch gesehen bei Jungen beliebter als bei Mädchen.

Die richtigen Bücher finden

Wie erfolgreich die Eltern mit ihren Bemühungen zur Förderung der Lesekompetenz sind, hängt häufig von den empfohlenen Büchern ab. Gerade bei Kindern ist der Markt natürlich besonders groß. Ein guter Anlaufpunkt sind dabei oft die Klassiker, die ihren Status nicht ohne Grund haben. Zum Vorlesen bieten sich beispielsweise “Wo die wilden Kerle wohnen” oder “Die kleine Raupe Nimmersatt” an. Später dürfen deutsche Klassiker wie “Die unendliche Geschichte” oder “Das doppelte Lottchen” nicht fehlen. Auch mit den Büchern von Astrid Lindgren macht man selten etwas falsch. Sind die Kinder schon etwas älter, sind oft Fantasy-Bücher stark gefragt. Neben Harry Potter und “Das Wunder von Narnia” erfreut sich auch die deutsche Autorin Cornelia Funke großer Beliebtheit.


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